Bürgeranregungen bezüglich der Zukunft des Grundstücks „Grellkamp 40“ in Langenhorn nicht übergehen!

Gepostet am 12. Juni 2018

Mit der Neugestaltung der Fläche des Grellkamp 40, die lange Zeit als Schulstandort und zuletzt als Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt worden ist, steht vermutlich über Jahre hinaus eine der letzten größeren öffentlichen Flächen hinsichtlich der weiteren Nutzung in Langenhorn zur Diskussion. Umso wichtiger ist es hier, die Belange und Anregungen der Nachbarschaft sowie aller Langenhornerinnen und Langenhorner als Pendant zu Politik und Verwaltung in den Meinungsbildungsprozess einfließen zu lassen. Nach einer kritischen Evaluation durch die FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn ziehen die Liberalen nun Zwischenbilanz hinsichtlich des bisherigen Verfahrens. Lars Gebhardt, Vorsitzender der FDP in Langenhorn/Fuhlsbüttel sowie selbst Anwohner und Teilnehmer der Vor-Ort-Begehung am 26. Mai 2018, haben schon während der Begehung erste kritische Stimmen zum Beteiligungsformat erreicht:

„Wenn die Räume des Gebäudes nicht zu besichtigen sind und zu Beginn der Veranstaltung die Nachricht die Runde macht, dass der Abriss der ehemaligen Schule bereits beschlossene Sache ist, macht es keinen Sinn, über gewünschte Nutzungskonzepte für Aula mit Bühne, Küchentrakt oder Räume für eine Geschichtswerkstatt im Rahmen einer Planungswerkstatt nachzudenken. Auch ist die Beteiligung zur Flächengestaltung ad absurdum geführt, wenn die Lage auf dem Gelände für den zweifelsfrei benötigten Kindergarten schon eindeutig definiert ist und damit der Abriss der Bestandsgebäude feststeht.

Letztlich blieb nur die Diskussion darüber, ob der hintere Grundstücksbereich als frei zugänglicher Bereich im Sinne einer Spiel- und Freizeitfläche samt Turnhalle den Langenhornern langfristig erhalten bleibt oder ihnen alternativ als Grün- und Ausgleichsfläche für andere Bauvorhaben von vornherein entzogen wird.

Es bleibt zu hoffen, dass die aufkommenden Befürchtungen aus dem Umfeld der Teilnehmenden, dass der behördliche Testentwurf seinen Namen nicht verdiene und schon vor der Bürgerbeteiligung alles beschlossene Sache sei, nicht bestätigt werden und eine Chance auf echte Bürgerbeteiligung in Langehorn gewahrt bleibt. Es wäre schade, wenn eine solche Planungswerkstatt nur Alibicharakter hätte, um Bürgerbeteiligung zu simulieren. Dies wird man aber erst bei der Vorstellung der Ergebnisse der Planungswerkstatt und während der Beratungen in den politischen Gremien erfahren. Die Freien Demokraten werden die Entwicklungen weiterhin kritisch begleiten.“

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