FDP Hamburg-Nord begrüßt Beerdigung der Friedhofsmaut

Gepostet am 19. März 2019


Zu Medienberichten, denen zufolge der Erste Bürgermeister einer Friedhofsmaut in Ohlsdorf eine Absage erteilt hat, erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

„Es ist gut, dass die Umweltbehörde mit ihren Gebührenfantasien gescheitert und die Friedhofsmaut beerdigt worden ist. Leider hat es zu keinem Zeitpunkt eine ergebnisoffene Prüfung unter Einbindung der politischen Gremien vor Ort gegeben. Deshalb ist auch fraglich, ob die Schrankenlösung nun der Weisheit letzter Schluss ist. Wir erwarten daher eine umfassende Berichterstattung und Diskussion noch vor der Wahl im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung. Dorthin ist unser Antrag zu der Thematik zuletzt überweisen worden.

Dass der Erste Bürgermeister in einer solchen Frage zum letzten Mittel des öffentlichen Machtwortes greifen musste, zeigt im Übrigen, wie zerfahren der Zustand des rot-grünen Senats inzwischen ist.“

FDP Hamburg-Nord: Stellungnahme zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Gepostet am 10. März 2019

Zu aktuellen Medienberichten, denen zufolge die Staatsanwaltschaft im Rahmen der sog. Rolling-Stones-Affäre gegen einen Abgeordneten der Bezirksversammlung Hamburg-Nord wegen des Verdachts der Abgeordnetenbestechung ermittelt, erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord Robert Bläsing:

„Unsere FDP-Abgeordneten in der Bezirksversammlung haben weder Karten gehabt noch das Konzert besucht. Folglich wird auch nicht gegen sie ermittelt. Es ist gut und ein Rechtsstaatsgebot, dass die Staatsanwaltschaft mit der notwendigen Gründlichkeit alle Aspekte der Affäre beleuchtet.

Vertrag im Transparenzportal veröffentlichen

Die Bezirksverwaltung ist zudem gut beraten, Verdachtsmomenten mit der größtmöglichen Transparenz und Offenheit zu begegnen. Die bisherige Wagenburgmentalität ist nicht hilfreich. Es ist völlig unverständlich und nährt Spekulationen, dass die Veröffentlichung des Vertrags mit dem Konzertveranstalter über das Transparenzportal seit 2017 verschleppt wird.

Affäre auch Problem des Senats sowie des Ersten Bürgermeisters

Die für die Bezirksaufsicht zuständige Finanzbehörde unter Senator Dressel darf nicht länger wegschauen und muss eingreifen. Andernfalls entwickelt sich die Affäre auch zu einem Problem des Senats sowie des Ersten Bürgermeisters, der bis zu seinem Amtsantritt dem örtlichen SPD-Kreisverband über viele Jahre vorgestanden hat. Hier dürfen nicht weiter die Augen verschlossen und die Hände in den Schoß gelegt werden.

Nachlässiges Verständnis im Umgang mit Regeln und Vorschriften

Unter der rot-grünen Regierung in der Stadt und im Bezirk hat sich offenkundig ein zum Teil sehr nachlässiges Verständnis im Umgang mit Regeln und Vorschriften entwickelt. Dies ist ein besorgniserregender Zustand, bei dem der Weg zu Korruption unter Umständen nicht mehr weit ist.

Externe Lösung für die vakante Stelle der Bezirksamtsleitung geboten

Wir Freie Demokraten halten daher eine externe Lösung für die nach wie vor vakante Stelle der Bezirksamtsleitung in Hamburg-Nord für dringend geboten, um einen echten Neuanfang zu ermöglichen. Die Vorbereitung der Stellenausschreibung darf nicht weiter von Rot-Grün blockiert werden.

Vertrauen wiederherstellen

Nur durch konsequente und rückhaltlose Aufklärung kann das verloren gegangene Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wiederhergestellt werden. Dafür werden wir uns weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzen.“

Freie Demokraten beantragen Neuausschreibung der Stelle der Bezirksamtsleitung in Hamburg-Nord

Gepostet am 13. Februar 2019

Nach dem Verzicht der inzwischen im Zusammenhang mit der Rolling-Stones-Karten-Affäre auch angeklagten Kandidatin von Rot-Grün auf das Amt der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord beantragen die Freien Demokraten zur Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag, den 14.02.2019 nun die Neuausschreibung der wichtigsten Position im Bezirk. Dazu erklärt der Sprecher der FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow:

„Seit dem Ende der Amtszeit des früheren Bezirksamtsleiters Harald Rösler ist die Stelle der Bezirksamtsleitung im Bezirk Hamburg-Nord vakant. Diese Situation führt nicht nur zu zunehmender Verunsicherung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes sondern auch dazu, dass eine starke Stimme fehlt, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des zweitgrößten Hamburger Bezirks gegenüber dem Senat formuliert.

Vor diesem Hintergrund muss die Neuwahl einer Bezirksamtsleitung zügig in Angriff genommen werden, damit die am 26. Mai 2019 zu wählende neue Bezirksversammlung zeitnah zu einer Entscheidung über diese wichtigste Personalie kommen kann. Es bietet sich daher an, die Zeit zwischen der letzten Sitzung der derzeitigen Bezirksversammlung und der Konstituierung der neuen Bezirksversammlung für die Ausschreibung zu nutzen.

Über die Sommerpause hinweg können dann die Bewerbungen gesichtet und Auswahlgespräche geführt werden, damit die Bezirksversammlung nach der Sommerpause ihre Wahl treffen kann. Um diesen Zeitplan zu ermöglichen beantragt die FDP-Gruppe am Donnerstag in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, die Bezirksaufsicht aufzufordern, bis zur April-Sitzung des Hauptausschusses einen Ausschreibungstext für die Stelle zu entwerfen.“

FDP Hamburg-Nord stellt Antrag gegen generelle Friedhofsmaut in Ohlsdorf

Gepostet am

In den letzten Tagen sind Planungen des Friedhofs Ohlsdorf bekannt geworden, die Durchfahrt durch den Friedhof, z. B. von Ohlsdorf nach Bramfeld, mit dem PKW mittels einer Friedhofsmaut unattraktiver zu gestalten. Die Freien Demokraten haben hierzu nun einen Antrag zur Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am Donnerstag, den 14.02.2019 eingebracht, der sich klar gegen eine generelle Friedhofsmaut und für die Prüfung praktikabler Alternativen ausspricht. Dazu erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

„Wir teilen grundsätzlich das Ziel, den lediglich durchfahrenden Kraftfahrzeugverkehr vom Friedhof Ohlsdorf fernzuhalten, damit Ruhe und Andacht dort nicht gestört werden. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass diejenigen, die die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen oder Freunde dort besuchen wollen, nicht mit zusätzlichen Gebühren belastet werden. Eine generelle Friedhofsmaut, wie sie jüngst von der Friedhofsverwaltung zur Diskussion gestellt worden ist, lehnen wir daher klar ab.

Stattdessen sollten andere praktikable Alternativen geprüft werden. So könnten intelligente und smarte Lösungen gefunden werden, die den Durchgangsverkehr technisch oder baulich einschränken, ohne die Buslinien, Bestatter oder Arbeitsfahrzeuge des Friedhofs zu behindern. Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass diejenigen, die am selben Ausgang den Friedhof verlassen, an dem sie auf ihn eingefahren sind, grundsätzlich von Gebühren befreit sind.“

Vorstand der FDP Hamburg-Nord im Amt bestätigt und Bezirkswahlprogramm beschlossen

Gepostet am 28. Januar 2019
Vorstand FDP-HH-Nord: v.l. Ricarda Nissen-Schütt (JuLis), Marvin Kuhn (Schatzmeister), Rüdiger Schwarz (Beisitzer), Dr. Ursula Cremerius (Beisitzerin), Robert Bläsing (Vorsitzender), Petra Wichmann-Reiß (stell. Vorsitzende), Nele Bruns (Beisitzerin) und Ron Schumacher (Beisitzer) (nicht im Bild Jutta Koy, Beisitzerin)

Auf ihrem Bezirksparteitag haben die Mitglieder der FDP Hamburg-Nord turnusmäßig ihren Vorstand neu gewählt sowie das Wahlprogramm zur Bezirksversammlungswahl im Mai dieses Jahres beschlossen, die zusammen mit der Europawahl stattfindet. Nach zehn Jahren Amtszeit sind Robert Bläsing aus Langenhorn einstimmig als Vorsitzender und Petra Wichmann-Reiß aus Hohenfelde mit großer Mehrheit als stellvertretende Vorsitzende für zwei weitere Jahre wiedergewählt worden. Ebenfalls mit jeweils großen Mehrheiten in ihren Ämtern bestätigt worden sind Marvin Kuhn aus Dulsberg in seiner Funktion als Schatzmeister des mitgliederstärksten Bezirksverbands der Hamburger Freien Demokraten sowie alle Beisitzerinnen und Beisitzer des Vorstandsteams: Nele Bruns aus Eppendorf, Dr. Ursula Cremerius aus Barmbek-Süd, Jutta Koy aus Winterhude, Ron Schumacher aus Hoheluft-Ost, Rüdiger Schwarz aus Langenhorn sowie Ricarda Nissen-Schütt aus Barmbek-Süd für die Jungen Liberalen.

Eingespieltes Vorstandsteam aus erfahrenen sowie jüngeren Mitgliedern

Dazu erklärt Bläsing: „Ich freue mich, dass das eingespielte Vorstandsteam aus erfahrenen sowie jüngeren Mitgliedern aus allen Regionen unseres Bezirks im Amt bestätigt worden ist. Erneut ist es gelungen, die beschlossene Empfehlung des Landesvorstands der Hamburger FDP, bei Vorstandswahlen Frauen und Männer mit jeweils mindestens 40 Prozent bei der Besetzung von Vorstandspositionen insgesamt und mindestens einer Position im geschäftsführenden Teil des jeweiligen Vorstands zu berücksichtigen, umzusetzen. Dies ist ein gutes und wichtiges Signal in die Partei und darüber hinaus.“

Freie Demokraten weiterhin bereit Verantwortung zu übernehmen

Bläsing weiter: „Wir ziehen nun mit großer Zuversicht und hoher Motivation in die heiße Phase des Bezirkswahlkampfs. Als nächstes werden wir in der Bezirksversammlung beantragen, dass der gordische Knoten rund um das von Rot-Grün verantwortete Chaos hinsichtlich der gescheiterten Nachfolge bei der Bezirksamtsleitung durch eine unvoreingenommene Neuausschreibung gelöst wird. Ziel ist es, dass dann die neu gewählte Bezirksversammlung zügig das Besetzungsverfahren nach ihrer Konstituierung durchführen kann. Die Freien Demokraten sind weiterhin bereit, Verantwortung für Hamburg-Nord zu übernehmen und verfügen mit Petra Wichmann-Reiß als liberale Kandidatin über ein herausragendes und über die Parteigrenzen hinweg anerkanntes personelles Alternativangebot für die Leitung des Bezirksamtes.

Hamburg-Nord zu einem bürgernahen Metropolbezirk umbauen

Auch programmatisch befinden sich die Freien Demokraten auf der Höhe der Zeit. Das von unserem liberalen Spitzenkandidaten Claus-Joachim Dickow federführend entwickelte und einstimmig beschlossene Wahlprogramm beschreibt die notwendigen Schritte, um Hamburg-Nord zu einem bürgernahen, effizienten und modernen Metropolbezirk umzubauen und weiterzuentwickeln. Dazu gehört die Liberale Mobilitätszusage für Hamburg-Nord, die vermehrt auf einen angebotsorientierten Öffentlichen Personennahverkehr setzt, ebenso wie der Schwerpunkt auf der Stadtteilkultur im Bezirk.

Svenja Hahn auf Platz 2 der liberalen Bundesliste gewählt

Des Weiteren begrüßen wir es sehr, dass der Europaparteitag der Freien Demokraten am vergangenen Wochenende in Berlin unser Mitglied Svenja Hahn aus Barmbek-Süd mit großer Mehrheit auf Platz 2 der liberalen Bundesliste gewählt hat. Gemeinsam werden wir in den nächsten Wochen für mehr liberale Politik in Europa werben. Dabei werden die Themen Bildung in Europa, Handel mit der Welt und eine demokratische EU im Vordergrund des Wahlkampfes stehen.“

Liberaler Abend der FDP Hamburg-Nord – „Die Digitale Revolution, Freiheit und liberale Demokratie“ mit Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung

Gepostet am 19. Januar 2019

„Welche Auswirkung, wie bedroht ist unsere Freiheit und wie verteidigen wir sie?“

Freitag, 25. Januar, 17:00 bis 19:00
Kulturküche, Alsterdorf, 22297 Hamburg, Deutschland

Der Referent: Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Jahrgang 1960, ist seit Mitte der 1980er Jahre als Journalist in verschiedenen Positionen aktiv. Unter anderem arbeitete er für die Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa. Für die Deutsche Presse-Agentur leitete er von 1996 bis 2001 das Südamerika-Büro in Buenos Aires und das Ost-Afrika-Büro in Nairobi. Anschließend war er stellvertretender Nachrichtenchef der Süddeutschen Zeitung in München und stellvertretender Chefredakteur der WAZ in Essen. 
Als Konzernrepräsentant der ThyssenKrupp AG in Südamerika mit Sitz in Sao Paulo, kümmerte sich Groth vor allem um die interne und externe Kommunikation sowie um Regierungslobbying. Seit 2011 ist der promovierte Politologe Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung. Die Auflage der Schwäbischen Zeitung, Sitz in Ravensburg, Baden-Württemberg ist etwa gleichauf mit der des Hamburger Abendblatts.
Quelle: Schwäbisch Media

Im Anschluss an den Liberalen Abend findet der Bezirksparteitag der FDP Hamburg-Nord statt.

Ansprechpartner: Robert Bläsing
robert.blaesing@fdp.de

FDP Hamburg-Nord zur Besetzung der Bezirksamtsleitung

Gepostet am

Zu dem Verzicht von Yvonne Nische, weiterhin das Amt der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord anzustreben, erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Robert Bläsing:

„Wir nehmen den Schritt von Frau Nische mit Respekt zur Kenntnis. Unter den gegebenen Umständen ist der Verzicht auf ein weiteres Festhalten an der Bezirksamtsleitung folgerichtig und plausibel. Schon auf der Bestellung zur kommissarischen Leitung im September letzten Jahres lag kein Segen. Angesichts der unklaren Situation entwickelte sich die Hängepartie zunehmend zur lähmenden Belastung für den gesamten Bezirk.

Die rot-grüne Bezirkskoalition steht nun am Ende der Wahlperiode mit ihrem glücklosen Wirken und einer Kette von kleineren und größeren Merkwürdigkeiten vor den Trümmern ihrer Politik. Vor dem Hintergrund, dass bereits im Mai eine neue Bezirksversammlung für fünf Jahre gewählt wird und die Amtszeit einer Bezirksamtsleitung sechs Jahre dauert, fehlt Rot-Grün aus unserer Sicht die notwendige politische Legitimation, um jetzt noch schnell kurz vor Toresschluss weitere Fakten zu schaffen. Eine solch weitereichende Entscheidung wie die Besetzung der Bezirksamtsleitung darf nicht übers Knie gebrochen werden. Aufgrund dessen plädieren wir für einen kompletten Neuanfang mit einem unvoreingenommenen Ausschreibungsverfahren, sodass die Wahl einer Bezirksamtsleitung ordnungsgemäß und ohne Hektik von der neu gewählten Bezirksversammlung vorgenommen werden kann. Die Wählerinnen und Wähler haben dann das letzte Wort und können mit ihrer Stimme direkt Einfluss nehmen.

Hamburg-Nord braucht einen neuen Anfang und den gibt es nur mit einer neuen Ausschreibung und einer neuen Bezirksversammlung. Wir Freie Demokraten sind nach wie vor bereit Verantwortung zu übernehmen. Daher haben wir unsere stellvertretende Vorsitzende Petra Wichmann-Reiß gebeten, weiterhin als liberale Kandidatin für die Leitung des Bezirksamtes zur Verfügung zu stehen. Wir sind sehr erfreut, dass sie als über die Parteigrenzen hinweg geachtete Persönlichkeit zu einem erneuten Anlauf bereit ist. Petra Wichmann-Reiß bringt sowohl politische Erfahrung als auch die nötige Verwaltungskompetenz sowie den notwendigen Blick von außen für diese Aufgabe mit.“

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß erklärt dazu: „Ich danke meiner Partei für die erneute Unterstützung. Ein fairer demokratischer Wettbewerb um die besten Ideen für die Zukunft des Bezirks Hamburg-Nord ist immer noch das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.“

FDP Hamburg-Nord zur Besetzung der Bezirksamtsleitung

Gepostet am 18. Januar 2019

Zu dem Verzicht von Yvonne Nische, weiterhin das Amt der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord anzustreben, erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Robert Bläsing:

„Wir nehmen den Schritt von Frau Nische mit Respekt zur Kenntnis. Unter den gegebenen Umständen ist der Verzicht auf ein weiteres Festhalten an der Bezirksamtsleitung folgerichtig und plausibel. Schon auf der Bestellung zur kommissarischen Leitung im September letzten Jahres lag kein Segen. Angesichts der unklaren Situation entwickelte sich die Hängepartie zunehmend zur lähmenden Belastung für den gesamten Bezirk.

Die rot-grüne Bezirkskoalition steht nun am Ende der Wahlperiode mit ihrem glücklosen Wirken und einer Kette von kleineren und größeren Merkwürdigkeiten vor den Trümmern ihrer Politik. Vor dem Hintergrund, dass bereits im Mai eine neue Bezirksversammlung für fünf Jahre gewählt wird und die Amtszeit einer Bezirksamtsleitung sechs Jahre dauert, fehlt Rot-Grün aus unserer Sicht die notwendige politische Legitimation, um jetzt noch schnell kurz vor Toresschluss weitere Fakten zu schaffen. Eine solch weitereichende Entscheidung wie die Besetzung der Bezirksamtsleitung darf nicht übers Knie gebrochen werden. Aufgrund dessen plädieren wir für einen kompletten Neuanfang mit einem unvoreingenommenen Ausschreibungsverfahren, sodass die Wahl einer Bezirksamtsleitung ordnungsgemäß und ohne Hektik von der neu gewählten Bezirksversammlung vorgenommen werden kann. Die Wählerinnen und Wähler haben dann das letzte Wort und können mit ihrer Stimme direkt Einfluss nehmen.

Hamburg-Nord braucht einen neuen Anfang und den gibt es nur mit einer neuen Ausschreibung und einer neuen Bezirksversammlung. Wir Freie Demokraten sind nach wie vor bereit Verantwortung zu übernehmen. Daher haben wir unsere stellvertretende Vorsitzende Petra Wichmann-Reiß gebeten, weiterhin als liberale Kandidatin für die Leitung des Bezirksamtes zur Verfügung zu stehen. Wir sind sehr erfreut, dass sie als über die Parteigrenzen hinweg geachtete Persönlichkeit zu einem erneuten Anlauf bereit ist. Petra Wichmann-Reiß bringt sowohl politische Erfahrung als auch die nötige Verwaltungskompetenz sowie den notwendigen Blick von außen für diese Aufgabe mit.“

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß erklärt dazu: „Ich danke meiner Partei für die erneute Unterstützung. Ein fairer demokratischer Wettbewerb um die besten Ideen für die Zukunft des Bezirks Hamburg-Nord ist immer noch das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.“

FDP Hamburg-Nord: Schaffung von Eigenheimen in Klein Borstel ist Teil einer ausgewogenen Wohnungsbauvielfalt

Gepostet am 10. Dezember 2018

Vor zwei Wochen hat die Verwaltung im Rahmen einer Öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplan Ohlsdorf 30 einen Vorschlag zur Nachfolgebebauung auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft „Am Anzuchtgarten“ in Klein Borstel vorgestellt. Demnach ist neben – zum Großteil gefördertem – Geschosswohnungsbau auch der Bau von 41 Eigenheimen vorgesehen. Dieser Entwurf stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern in Klein Borstel auf Zustimmung. Dagegen haben SPD, Grüne und Linke in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 6. Dezember 2018 einen Antrag beschlossen, der unter anderem vorsieht, zu prüfen, ob die Eigenheime nicht komplett durch Geschosswohnungsbau ersetzt werden könnten. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow, zeigt sich irritiert:

Freie Demokraten für Mix aus verschiedenen Wohnformen im Bezirk
„Wir Freie Demokraten setzen uns für bezahlbaren und familienfreundlichen Wohnungsbau sowie Nachverdichtung mit Augenmaß in Hamburg-Nord ein. Dies bedeutet auch, dass eine ausgewogene Wohnungsbauvielfalt und ein Mix aus verschiedenen Wohnformen im Bezirk weiterhin möglich sein müssen. Mehrgenerationenhaushalte beispielsweise, in denen Großeltern und Enkel unter einem Dach Verantwortung füreinander übernehmen, lassen sich eher in einem Eigenheim realisieren als in einer Mietwohnung. Die einseitige Verengung auf Geschosswohnungsbau durch SPD, Grüne und LINKE wird diesen gesellschaftlichen Entwicklungen jedoch nicht gerecht. Angesichts explodierender Preise für Einfamilienhäuser im Norden Hamburgs treibt man auf diese Weise vorsätzlich Mittelschichtsfamilien aus der Stadt. Die Kämmerer von Ahrensburg, Ammersbek und Appen werden sich über die neuen Steuerzahler freuen, während sich die Hamburger auf mehr Pendler auf den Straßen einstellen müssen.“

Planentwurf des Bezirksamtes umsetzen
Dickow fordert stattdessen, am Planentwurf der Verwaltung festzuhalten: „Wir fordern die linke Mehrheit in der Bezirksversammlung auf, ihren ideologisch motivierten Vorstoß gegen Eigenheime nicht weiter zu verfolgen, sondern den durchdachten und ortsangemessenen Planentwurf des Bezirksamtes gemeinsam mit uns umzusetzen. Aus unserer Sicht ist auch die Schaffung von Eigenheimen ein integraler Bestandteil einer ausgewogenen Wohnungsbaupolitik in Hamburg-Nord.“

FDP Hamburg-Nord: Wohnungsbau am Mühlenkampkanal ist Gebot hanseatischer Vernunft

Gepostet am 4. Dezember 2018

Da der Abstimmungszeitraum zum Bürgerentscheid unter dem Titel „SOS-Mühlenkampkanal“ in Hamburg-Nord am 06.12.2018 endet, haben die Freien Demokraten im Schlussspurt ein politisches Walk-around vor Ort durchgeführt, um über das Vorhaben aufzuklären.

Claus-Joachim Dickow, Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, erklärt dazu: „Der Rundgang hat uns noch einmal in unserer Auffassung bestärkt, dass der geplante maßvolle Wohnungsbau an dieser Stelle sinnvoll und angesichts der nach wie vor hohen Nachfrage letztendlich auch ein Gebot hanseatischer Vernunft ist. Bezahlbarer Wohnraum und ein für die Allgemeinheit zugängliches naturnahes Ufergelände stellen keinen Widerspruch dar. Wir rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Hamburg-Nord dazu auf, ein deutliches Signal für Wohnungsbau mit Augenmaß im Bezirk zu setzen: Bitte nutzen Sie Ihre Stimme und unterstützen Sie die ausgewogene Vorlage der Bezirksversammlung. Noch bis Nikolaus um 18 Uhr besteht hierfür beim Bezirksamt Hamburg-Nord die Möglichkeit.“

Jutta Koy, Direktkandidatin der Freien Demokraten im Wahlkreis Winterhude zur Bezirksversammlungswahl 2019, macht deutlich: „Genau so kann eine verträgliche Nachverdichtung für den so dringend benötigten Wohnraum aussehen: Für die mehr als 100 Wohnungen muss keine zusätzliche Fläche versiegelt werden, da die neuen Gebäude auf einer bestehenden Tiefgarage gebaut werden. Mit einem Mietpreis für unter 9 Euro pro Quadratmeter in unserem attraktiven Stadtteil ist die Miete sowohl für junge Leute als auch für Senioren bezahlbar. Die verbleibenden Grünflächen sollen zukünftig für alle öffentlich zugänglich sein. Von dieser Lösung würden deutlich mehr Menschen profitieren als vom derzeitigen Zustand.“