Liberaler Abend der FDP Hamburg-Nord – „Die Digitale Revolution, Freiheit und liberale Demokratie“ mit Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung

Gepostet am 19. Januar 2019

„Welche Auswirkung, wie bedroht ist unsere Freiheit und wie verteidigen wir sie?“

Freitag, 25. Januar, 17:00 bis 19:00
Kulturküche, Alsterdorf, 22297 Hamburg, Deutschland

Der Referent: Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Jahrgang 1960, ist seit Mitte der 1980er Jahre als Journalist in verschiedenen Positionen aktiv. Unter anderem arbeitete er für die Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa. Für die Deutsche Presse-Agentur leitete er von 1996 bis 2001 das Südamerika-Büro in Buenos Aires und das Ost-Afrika-Büro in Nairobi. Anschließend war er stellvertretender Nachrichtenchef der Süddeutschen Zeitung in München und stellvertretender Chefredakteur der WAZ in Essen. 
Als Konzernrepräsentant der ThyssenKrupp AG in Südamerika mit Sitz in Sao Paulo, kümmerte sich Groth vor allem um die interne und externe Kommunikation sowie um Regierungslobbying. Seit 2011 ist der promovierte Politologe Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung. Die Auflage der Schwäbischen Zeitung, Sitz in Ravensburg, Baden-Württemberg ist etwa gleichauf mit der des Hamburger Abendblatts.
Quelle: Schwäbisch Media

Im Anschluss an den Liberalen Abend findet der Bezirksparteitag der FDP Hamburg-Nord statt.

Ansprechpartner: Robert Bläsing
robert.blaesing@fdp.de

FDP Hamburg-Nord zur Besetzung der Bezirksamtsleitung

Gepostet am

Zu dem Verzicht von Yvonne Nische, weiterhin das Amt der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord anzustreben, erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Robert Bläsing:

„Wir nehmen den Schritt von Frau Nische mit Respekt zur Kenntnis. Unter den gegebenen Umständen ist der Verzicht auf ein weiteres Festhalten an der Bezirksamtsleitung folgerichtig und plausibel. Schon auf der Bestellung zur kommissarischen Leitung im September letzten Jahres lag kein Segen. Angesichts der unklaren Situation entwickelte sich die Hängepartie zunehmend zur lähmenden Belastung für den gesamten Bezirk.

Die rot-grüne Bezirkskoalition steht nun am Ende der Wahlperiode mit ihrem glücklosen Wirken und einer Kette von kleineren und größeren Merkwürdigkeiten vor den Trümmern ihrer Politik. Vor dem Hintergrund, dass bereits im Mai eine neue Bezirksversammlung für fünf Jahre gewählt wird und die Amtszeit einer Bezirksamtsleitung sechs Jahre dauert, fehlt Rot-Grün aus unserer Sicht die notwendige politische Legitimation, um jetzt noch schnell kurz vor Toresschluss weitere Fakten zu schaffen. Eine solch weitereichende Entscheidung wie die Besetzung der Bezirksamtsleitung darf nicht übers Knie gebrochen werden. Aufgrund dessen plädieren wir für einen kompletten Neuanfang mit einem unvoreingenommenen Ausschreibungsverfahren, sodass die Wahl einer Bezirksamtsleitung ordnungsgemäß und ohne Hektik von der neu gewählten Bezirksversammlung vorgenommen werden kann. Die Wählerinnen und Wähler haben dann das letzte Wort und können mit ihrer Stimme direkt Einfluss nehmen.

Hamburg-Nord braucht einen neuen Anfang und den gibt es nur mit einer neuen Ausschreibung und einer neuen Bezirksversammlung. Wir Freie Demokraten sind nach wie vor bereit Verantwortung zu übernehmen. Daher haben wir unsere stellvertretende Vorsitzende Petra Wichmann-Reiß gebeten, weiterhin als liberale Kandidatin für die Leitung des Bezirksamtes zur Verfügung zu stehen. Wir sind sehr erfreut, dass sie als über die Parteigrenzen hinweg geachtete Persönlichkeit zu einem erneuten Anlauf bereit ist. Petra Wichmann-Reiß bringt sowohl politische Erfahrung als auch die nötige Verwaltungskompetenz sowie den notwendigen Blick von außen für diese Aufgabe mit.“

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß erklärt dazu: „Ich danke meiner Partei für die erneute Unterstützung. Ein fairer demokratischer Wettbewerb um die besten Ideen für die Zukunft des Bezirks Hamburg-Nord ist immer noch das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.“

FDP Hamburg-Nord zur Besetzung der Bezirksamtsleitung

Gepostet am 18. Januar 2019

Zu dem Verzicht von Yvonne Nische, weiterhin das Amt der Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord anzustreben, erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Robert Bläsing:

„Wir nehmen den Schritt von Frau Nische mit Respekt zur Kenntnis. Unter den gegebenen Umständen ist der Verzicht auf ein weiteres Festhalten an der Bezirksamtsleitung folgerichtig und plausibel. Schon auf der Bestellung zur kommissarischen Leitung im September letzten Jahres lag kein Segen. Angesichts der unklaren Situation entwickelte sich die Hängepartie zunehmend zur lähmenden Belastung für den gesamten Bezirk.

Die rot-grüne Bezirkskoalition steht nun am Ende der Wahlperiode mit ihrem glücklosen Wirken und einer Kette von kleineren und größeren Merkwürdigkeiten vor den Trümmern ihrer Politik. Vor dem Hintergrund, dass bereits im Mai eine neue Bezirksversammlung für fünf Jahre gewählt wird und die Amtszeit einer Bezirksamtsleitung sechs Jahre dauert, fehlt Rot-Grün aus unserer Sicht die notwendige politische Legitimation, um jetzt noch schnell kurz vor Toresschluss weitere Fakten zu schaffen. Eine solch weitereichende Entscheidung wie die Besetzung der Bezirksamtsleitung darf nicht übers Knie gebrochen werden. Aufgrund dessen plädieren wir für einen kompletten Neuanfang mit einem unvoreingenommenen Ausschreibungsverfahren, sodass die Wahl einer Bezirksamtsleitung ordnungsgemäß und ohne Hektik von der neu gewählten Bezirksversammlung vorgenommen werden kann. Die Wählerinnen und Wähler haben dann das letzte Wort und können mit ihrer Stimme direkt Einfluss nehmen.

Hamburg-Nord braucht einen neuen Anfang und den gibt es nur mit einer neuen Ausschreibung und einer neuen Bezirksversammlung. Wir Freie Demokraten sind nach wie vor bereit Verantwortung zu übernehmen. Daher haben wir unsere stellvertretende Vorsitzende Petra Wichmann-Reiß gebeten, weiterhin als liberale Kandidatin für die Leitung des Bezirksamtes zur Verfügung zu stehen. Wir sind sehr erfreut, dass sie als über die Parteigrenzen hinweg geachtete Persönlichkeit zu einem erneuten Anlauf bereit ist. Petra Wichmann-Reiß bringt sowohl politische Erfahrung als auch die nötige Verwaltungskompetenz sowie den notwendigen Blick von außen für diese Aufgabe mit.“

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß erklärt dazu: „Ich danke meiner Partei für die erneute Unterstützung. Ein fairer demokratischer Wettbewerb um die besten Ideen für die Zukunft des Bezirks Hamburg-Nord ist immer noch das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit.“

FDP Hamburg-Nord: Schaffung von Eigenheimen in Klein Borstel ist Teil einer ausgewogenen Wohnungsbauvielfalt

Gepostet am 10. Dezember 2018

Vor zwei Wochen hat die Verwaltung im Rahmen einer Öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplan Ohlsdorf 30 einen Vorschlag zur Nachfolgebebauung auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft „Am Anzuchtgarten“ in Klein Borstel vorgestellt. Demnach ist neben – zum Großteil gefördertem – Geschosswohnungsbau auch der Bau von 41 Eigenheimen vorgesehen. Dieser Entwurf stieß bei vielen Bürgerinnen und Bürgern in Klein Borstel auf Zustimmung. Dagegen haben SPD, Grüne und Linke in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 6. Dezember 2018 einen Antrag beschlossen, der unter anderem vorsieht, zu prüfen, ob die Eigenheime nicht komplett durch Geschosswohnungsbau ersetzt werden könnten. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow, zeigt sich irritiert:

Freie Demokraten für Mix aus verschiedenen Wohnformen im Bezirk
„Wir Freie Demokraten setzen uns für bezahlbaren und familienfreundlichen Wohnungsbau sowie Nachverdichtung mit Augenmaß in Hamburg-Nord ein. Dies bedeutet auch, dass eine ausgewogene Wohnungsbauvielfalt und ein Mix aus verschiedenen Wohnformen im Bezirk weiterhin möglich sein müssen. Mehrgenerationenhaushalte beispielsweise, in denen Großeltern und Enkel unter einem Dach Verantwortung füreinander übernehmen, lassen sich eher in einem Eigenheim realisieren als in einer Mietwohnung. Die einseitige Verengung auf Geschosswohnungsbau durch SPD, Grüne und LINKE wird diesen gesellschaftlichen Entwicklungen jedoch nicht gerecht. Angesichts explodierender Preise für Einfamilienhäuser im Norden Hamburgs treibt man auf diese Weise vorsätzlich Mittelschichtsfamilien aus der Stadt. Die Kämmerer von Ahrensburg, Ammersbek und Appen werden sich über die neuen Steuerzahler freuen, während sich die Hamburger auf mehr Pendler auf den Straßen einstellen müssen.“

Planentwurf des Bezirksamtes umsetzen
Dickow fordert stattdessen, am Planentwurf der Verwaltung festzuhalten: „Wir fordern die linke Mehrheit in der Bezirksversammlung auf, ihren ideologisch motivierten Vorstoß gegen Eigenheime nicht weiter zu verfolgen, sondern den durchdachten und ortsangemessenen Planentwurf des Bezirksamtes gemeinsam mit uns umzusetzen. Aus unserer Sicht ist auch die Schaffung von Eigenheimen ein integraler Bestandteil einer ausgewogenen Wohnungsbaupolitik in Hamburg-Nord.“

FDP Hamburg-Nord: Wohnungsbau am Mühlenkampkanal ist Gebot hanseatischer Vernunft

Gepostet am 4. Dezember 2018

Da der Abstimmungszeitraum zum Bürgerentscheid unter dem Titel „SOS-Mühlenkampkanal“ in Hamburg-Nord am 06.12.2018 endet, haben die Freien Demokraten im Schlussspurt ein politisches Walk-around vor Ort durchgeführt, um über das Vorhaben aufzuklären.

Claus-Joachim Dickow, Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, erklärt dazu: „Der Rundgang hat uns noch einmal in unserer Auffassung bestärkt, dass der geplante maßvolle Wohnungsbau an dieser Stelle sinnvoll und angesichts der nach wie vor hohen Nachfrage letztendlich auch ein Gebot hanseatischer Vernunft ist. Bezahlbarer Wohnraum und ein für die Allgemeinheit zugängliches naturnahes Ufergelände stellen keinen Widerspruch dar. Wir rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Hamburg-Nord dazu auf, ein deutliches Signal für Wohnungsbau mit Augenmaß im Bezirk zu setzen: Bitte nutzen Sie Ihre Stimme und unterstützen Sie die ausgewogene Vorlage der Bezirksversammlung. Noch bis Nikolaus um 18 Uhr besteht hierfür beim Bezirksamt Hamburg-Nord die Möglichkeit.“

Jutta Koy, Direktkandidatin der Freien Demokraten im Wahlkreis Winterhude zur Bezirksversammlungswahl 2019, macht deutlich: „Genau so kann eine verträgliche Nachverdichtung für den so dringend benötigten Wohnraum aussehen: Für die mehr als 100 Wohnungen muss keine zusätzliche Fläche versiegelt werden, da die neuen Gebäude auf einer bestehenden Tiefgarage gebaut werden. Mit einem Mietpreis für unter 9 Euro pro Quadratmeter in unserem attraktiven Stadtteil ist die Miete sowohl für junge Leute als auch für Senioren bezahlbar. Die verbleibenden Grünflächen sollen zukünftig für alle öffentlich zugänglich sein. Von dieser Lösung würden deutlich mehr Menschen profitieren als vom derzeitigen Zustand.“

Terminhinweis der FDP Hamburg-Nord: Politisches Walk-around am 02.12.2018 zum Bürgerentscheid Mühlenkampkanal

Gepostet am 30. November 2018

Der Abstimmungszeitraum zum Bürgerentscheid unter dem Titel „SOS-Mühlenkampkanal“ in Hamburg-Nord läuft noch bis zum 06.12.2018. Um im Schlussspurt der Abstimmung aufzuklären und für bezahlbaren Wohnraum inklusive eines für die Allgemeinheit zugänglichen naturnahen Ufergeländes Flagge zu zeigen, organisieren die Liberalen ein

Politisches Walk-around der FDP Hamburg-Nord

am Sonntag, den 02.12.2018 um 12:30 Uhr

Dorotheenstraße 12, 22303 Hamburg

Dabei sein werden u. a.:

  • Claus-Joachim Dickow, Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
  • Jutta Koy, Direktkandidatin der Freien Demokraten im Wahlkreis Winterhude zur Bezirksversammlungswahl 2019
  • Petra Wichmann-Reiß, stellvertretende Vorsitzende der Freien Demokraten Hamburg-Nord
  • Robert Bläsing, Vorsitzender der Freien Demokraten Hamburg-Nord

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Bezirk sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen dabei zu sein, um sich vor Ort aus erster Hand von Lars Hansen, Geschäftsführer der Robert Vogel GmbH & Co. KG, über die Planungen informieren zu lassen.

FDP Hamburg-Nord: HVV-Mobilmachung kein großer Wurf

Gepostet am 28. November 2018

Nach Auswertung der Änderungen im HVV zum Fahrplanwechsel am 09.12.2018 und im Laufe des Jahres 2019 erklärt der Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Claus-Joachim Dickow: „In Hinblick auf den Bezirk Hamburg-Nord entpuppen sich die als große Mobilmachung angekündigten Änderungen im HVV eher als kleines Karo. Der große Wurf bleibt auch bei diesem Fahrplanwechsel aus.

Fünf-Minutentakt auf den U/S-Bahnlinien in ganz Hamburg-Nord notwendig

Es ist insbesondere nicht nachvollziehbar, weshalb der Fünf-Minutentakt bei U- und S-Bahn nicht grundsätzlich auf den gesamten Bezirk ausgeweitet wird. Insbesondere in den cityferneren Gebieten wird so der Anreiz zum Umstieg auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht erhöht. So sollte unseres Erachtens die Taktung auf den U-Bahnlinien U1 ab Ohlsdorf Richtung Ochsenzoll sowie U3 im Streckenabschnitt zwischen Barmbek und Wandsbek-Gartenstadt mit dem übrigen verdichteten Angebot harmonisiert werden.

Leider weiterhin Kurzzüge auf der Linie S1

Auch handelt es sich bei der Behauptung des Senats, dass die Kurzzüge abgeschafft werden, um eine wahrheitswidrige Mogelpackung. So bleibt es auf der Linie S1 leider weiterhin bei Kurzzügen im Zehn-Minutentakt, die in Ohlsdorf umständlich gekoppelt werden müssen. Angesichts der hohen Auslastung wäre es besser, Vollzüge von Poppenbüttel und dem Flughafen alternierend alle fünf Minuten Richtung Innenstadt und zurück verkehren zu lassen. Darüber hinaus muss das Busangebot weiter ausgebaut werden. So setzen wir uns seit langem unter anderem für eine bessere Anbindung des Planetariums ein, indem die Metrobuslinie 6 nach Norden bis Alsterdorf verlängert werden soll.

Die Liberale Mobilitätszusage für Hamburg-Nord

Der rot-grüne Senat doktert einmal mehr nur kleinmütig an den akutesten Symptomen der Mangelwirtschaft in Hamburgs ÖPNV herum. Wir setzen stattdessen auf die ‚Liberale Mobilitätszusage für Hamburg-Nord‘: Allen Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk soll ermöglicht werden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die zentralen Verkehrsknotenpunkte und ihren Arbeitsplatz mindestens so schnell zu erreichen wie mit dem Auto. Der HVV soll von einem reinen Tarifverbund zu einer einheitlichen Dachmarke mit erschwinglichen Flatrate-Angeboten und konsequentem Pünktlichkeitsmanagement weiterentwickelt werden, die verbindlich für Schnelligkeit, Sauberkeit und Sicherheit steht. Dafür braucht Hamburg-Nord eine echte Mobilitätsoffensive, die auf einen zuverlässigen angebotsorientierten statt mangelnden nachfrageorientierten ÖPNV setzt. Hierzu gehören auch klar definierte und verbindliche Wartezeitobergrenzen sowie eine flächendeckende angemessene Haltestellenerreichbarkeit.“

FDP Hamburg-Nord fordert Gesamtkonzept zur Umgestaltung der öffentlichen Fläche im Umfeld der U-Bahn Lattenkamp

Gepostet am 20. November 2018

Die Bahnhofsvorplätze auf der Ost- und Westseite der U-Bahnanlage Lattenkamp sind beschämend hässlich, zum Teil verwahrlost und heben sich gegenüber der gepflegten Bebelallee auffällig als Schandfleck ab. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat nun nach jahrelangem Stillstand die Betriebsgesellschaft Bike + Ride (B+R) mit der Entwicklung eines Konzeptes für die Anlage Lattenkamp beauftragt. Die erste Verschickung dieses Konzeptes wurde im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude am 19.11.2018 präsentiert.

Erwartungsgemäß zielt das Entwicklungskonzept der B+R nach dieser Beauftragung durch das Bezirksamt in erster Linie einseitig auf Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradabstellmöglichkeiten. Dies wird jedoch aus Sicht der Freien Demokraten keinesfalls den Bedürfnissen der Winterhuder Bürgerinnen und Bürger gerecht, von denen täglich fast 30% die U-Bahn Lattenkamp nutzen. Hier werden seitens des Bezirksamtes anscheinend bewusst öffentliche Gelder verplant, die lediglich einer Gruppe der Verkehrsteilnehmer nützen. Fußgänger, PKW-Nutzer oder zukunftsfähige Pendler-Modelle werden ein weiteres Mal nicht berücksichtigt. Auch die Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Stadtgrüns z. B. durch Parkbänke sowie die Ansiedlung weiteren Gewerbes bleiben bedauerlicherweise ebenso völlig unberücksichtigt wie ein vernünftiges Beleuchtungskonzept.

Deshalb fordern die Freien Demokraten das Bezirksamt Hamburg-Nord in dieser frühen Planungsphase auf, ein Gesamtkonzept zur Umgestaltung der Vorplätze sowohl auf der Ost- als auch auf der Westseite des angrenzenden Geländes der U-Bahnhaltestelle Lattenkamp zu beauftragen. Dieses soll zum einen die Belange aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Zum anderen soll die Attraktivität der öffentlichen Fläche und des Stadtgrüns im Zuge einer Umgestaltung deutlich erhöht werden.

Ralf Lindenberg, Abgeordneter der FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, kritisiert in diesem Zusammenhang: „Die teilweise ideologisch motivierte Politik der rot-grün geführten Bezirksverwaltung schadet unseren Stadtteilen und versagt den Bürgerinnen und Bürgern ihr Recht auf eine ausgewogene Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik. Dies zeigt sich in diesem Verwaltungshandeln aber auch grundsätzlich in dem saloppen Umgang mit Bürgerbeteiligungen sowie den Anfragen und Anträgen der Oppositionsparteien.“

FDP Hamburg-Nord offen in der Diskussion um gemeinsame Gräber von Menschen mit Haustier

Gepostet am

In der Diskussion um gemeinsame Gräber von Menschen mit Haustier auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf zeigen sich die Freien Demokraten in Hamburg-Nord grundsätzlich offen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß: „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass konventionelle Grabbeisetzungen schon seit längerem tendenziell eher rückläufig sind. Insofern ist es nur konsequent, dass der Ohlsdorfer Friedhof den sich wandelnden individuellen Bestattungswünschen verstärkt Rechnung trägt und mehr Vielfalt in einem geordneten Rahmen ermöglichen möchte. Anderswo ist das längst Realität. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass sich auf dem 389 Hektar umfassenden und damit größten Parkfriedhof der Welt auch dafür ein geeigneter Ort finden lassen würde. Wichtig ist, dass Würde und Pietät gegenüber den letzten Wünschen der Verstorbenen stets angemessen berücksichtigt werden.“ Für Wichmann-Reiß, die selbst Hundebesitzerin eines einjährigen Malteser mit dem Namen Max ist, wäre eine solche Bestattungsform persönlich gleichwohl derzeit keine Option der engeren Wahl.

FDP Hamburg-Nord: Viel Rückenwind für den Bezirks- und Europawahlkampf

Gepostet am 19. November 2018

Mit viel Rückenwind für die Bezirks- und Europawahl im Mai 2019 kehren die Freien Demokraten aus Hamburg-Nord vom Landesparteitag am vergangenen Wochenende zurück. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Robert Bläsing: „Das einstimmig beschlossene Bezirksprogramm der Hamburger Freien Demokraten steht für eine neue Qualität der innerparteilichen Zusammenarbeit und beinhaltet viele bahnbrechende und wegweisende Beschlüsse:

Bürgernahe effiziente Metropolbezirke für Hamburg
So sollen die Bezirksämter umgebaut und von bürokratischen Verwaltungseinheiten zu bürgernahen effizienten Metropolbezirken weiterentwickelt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Ordnung und Bevölkerungsschutz. Unter anderem soll der Bezirkliche Ordnungsdienst wieder eingeführt werden und ein eigenes Dezernat verstärkt den Bevölkerungsschutz sicherstellen und koordinieren. Im Gegenzug sollen Dienstleistungen wie das Ausstellen von Personalausweisen im Rahmen der Digitalisierung als zentrale gesamtstädtische Aufgabe wahrgenommen und die Bezirke von Bürokratie entlastet werden. Darüber hinaus sollen die Bezirksversammlungen zukünftig jeweils eigenständig über zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage pro Jahr entscheiden dürfen.

Die Liberale Mobilitätszusage für Hamburg
In der Verkehrspolitik gehen die Freien Demokraten ebenfalls neue Wege und haben die ‚Liberale Mobilitätszusage für Hamburg‘ beschlossen: Allen Hamburgerinnen und Hamburgern soll ermöglicht werden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die zentralen Verkehrsknotenpunkte und ihren Arbeitsplatz mindestens so schnell zu erreichen wie mit dem Auto. Der HVV soll von einem reinen Tarifverbund zu einer einheitlichen Dachmarke mit erschwinglichen Flatrate-Angeboten und konsequentem Pünktlichkeitsmanagement weiterentwickelt werden, die verbindlich für Schnelligkeit, Sauberkeit und Sicherheit steht. Dafür braucht Hamburg eine Mobilitätsoffensive, die auf einen zuverlässigen angebotsorientierten statt mangelnden nachfrageorientierten ÖPNV setzt. Hierzu gehören auch klar definierte und verbindliche Wartezeitobergrenzen sowie eine flächendeckende angemessene Haltestellenerreichbarkeit. Für Hamburg-Nord bedeutet dies konkret, dass sich die Freien Demokraten unter anderem auf den Linien U1 und S1 für einen durchgängigen Fünf-Minuten-Takt einsetzen.

Eine starke Stimme in Europa für Hamburg
Des Weiteren freuen wir uns, dass die Hamburger Freien Demokraten mit der 29-jährigen Svenja Hahn aus Barmbek-Süd als Spitzenkandidatin in die Europawahl im kommenden Jahr gehen.“ Svenja Hahn arbeitet als PR-Managerin und ist zudem auch Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen, der unabhängigen Jugendorganisation der FDP. Auf den nachfolgenden Plätzen wählten die Parteimitglieder mit Prof. Dr. Andreas Moring aus Hohenfelde, Robert Bläsing aus Langenhorn sowie Ron Schumacher aus Eppendorf ebenfalls Kandidaten, die sich im Bezirk Hamburg-Nord und darüber hinaus für die europäische Zusammenarbeit engagieren.

Liberales Bezirkswahlprogramm für Hamburg-Nord
Bläsing weiter: „Wir freuen uns über den vielen motivierenden Rückenwind und ziehen mit großer Zuversicht geeint in den kommenden Bezirks- und Europawahlkampf. Aktuell arbeiten wir unter Hochdruck an unserem liberalen Bezirkswahlprogramm mit den konkreten Ideen und innovativen Forderungen für Hamburg-Nord, das im Frühjahr 2019 beschlossen werden soll.“