Lindenberg: „Setzen wir ein Zeichen gegen den Antisemitismus – Justus- Strandes-Weg in Ohlsdorf in Réesweg zurückbenennen.“

Gepostet am 12. November 2019

Der Regionalausschuss im Bezirk Nord für Langenhorn, Groß Borstel, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf und Alsterdorf hatte beschlossen, alle Straßen, deren Namensträger sich in der Zeit der Kolonialherrschaft des Deutschen Reiches fragwürdige Verdienste erworben haben, umzubenennen. Es handelt sich um Personen, die Befürworter, Nutznießer, Ausbeuter und Kriegsführer der kolonialen Idee in Süd- und Ostafrika waren. Der Ausschuss sieht eine Notwendigkeit, die Straßen umzubenennen. Namen wie Woermann und Justus Strandes sind nur Beispiele. Ausschließlich sollen nur Namen afrikanischer Stämme und Personen aus dem Widerstand vorgeschlagen werden.

Ralf Lindenberg, FDP-Abgeordneter in der Bezirksversammlung Nord, begrüßt grundsätzlich die Umbenennung dieser Straßen. Allerdings sollte es Ausnahmen geben, wenn die Geschichte der Straße aus höheren moralischen Gründen es verlangt. So mit dem Justus-Strandes-Weg in Fuhlsbüttel. Bis 1938 hieß die Straße Réesweg, benannt, nach dem jüdischen Hamburger Reformpädagogen Anton Rée. Den Nationalsozialisten des Dritten Reiches passte der jüdische Name nicht, so wurde die Straße in den Justus-Strandes-Weg im Jahr der Reichspogromnacht zwangsweise umbenannt.

Ralf Lindenberg, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel kritisiert das Verhalten der Ausschussmehrheit:

„Ich hatte diesen Vorschlag der Rückbenennung dem Ausschuss begründet vorgebracht. Es ist bedauerlich, dass man hier aus formellen Gründen der sogenannten Beschlusslage keine Ausnahme akzeptieren, sondern den Namen Askari-Weg vorschlagen will. Gerade in der Zeit mit wachsendem Antisemitismus und rechtem Populismus wäre es ein kleines aber auch ein gutes Zeichen an unsere jüdischen Mitbürger, wenn wir den ursprünglichen Namen Réesweg wieder vorschlagen und die Kulturbehörde diesem Vorschlag zustimmen würde. Es ist für mich auch eine Frage der Ehre, gerade zur Zeit des Gedenkens um die Opfer der Reichspogromnacht, auch diese kleinen Zeichen zu setzen.“

Schulentwicklungsplan für Hamburg-Nord: Verspätet und unvollständig – FDP fordert Nachbesserung

Gepostet am 11. August 2019

Die Verabschiedung eines aktuellen Schulentwicklungsplans ist aufgrund der in Hamburg-Nord stark steigenden Schülerzahlen dringend notwendig. Obgleich diese Entwicklung seit langem bekannt ist, legt Rot-Grün erst jetzt einen Entwurf öffentlich vor. Dieser ist jedoch unvollständig, da er sich lediglich auf die allgemeinbildenden Schulen in staatlicher Trägerschaft beschränkt und im Gegensatz zu früheren Schulentwicklungsplänen sowohl die berufsbildenden Schulen als auch die Schulen für körperlich oder geistig Behinderte und für lerneingeschränkte Schüler nicht berücksichtigt. Zudem werden die Schulen in kirchlicher oder freier Trägerschaft nicht einmal nachrichtlich aufgenommen, obwohl auch sie einen großen Anteil an der Schullandschaft in Hamburg haben.

Vor diesem Hintergrund fordert die FDP-Fraktion Hamburg Nord in ihrem Antrag zum Schulentwicklungsplan die Bezirksversammlung Hamburg-Nord auf, Folgendes zu beschließen:

„Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord fordert die Behörde für Schule und Berufsbildung auf, den Schulentwicklungsplan um die Berufsschulen und die besonderen Schulen für körperlich und geistig Behinderte sowie für lerneingeschränkte Schüler zu erweitern.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord fordert die Behörde für Schule und Berufsbildung auf, die derzeitigen und (soweit bekannt) zukünftigen Kapazitäten der Schulen in kirchlicher oder freier Trägerschaft bei den jeweiligen Regionen nachrichtlich mit aufzuführen.“

Der Antrag soll auf der Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am 15. August 2019 behandelt werden.
Den vollständigen Antrag hier nachlesen: Antrag

FDP Hamburg-Nord hält weiter an Antrag zur Wiederherstellung der P+R-Anlage Kiwittsmoor fest

Gepostet am 16. April 2019

Nachdem die Freien Demokraten bereits vor einiger Zeit zur Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am 15. April 2019 beantragt haben, dass die P+R-Anlage Kiwittsmoor in Langenhorn mit 300 Stellplätzen unverzüglich wiederhergestellt wird, haben SPD und Grüne in dieser Woche kurzfristig in der Bezirksversammlung Fakten geschaffen, um die Planungen zur anderweitigen Nutzung der Fläche voranzutreiben. Dazu erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

Nacht- und Nebelaktion zur Überrumpelung von Bürgern und Politik
„Es ist bestürzend, wie Rot-Grün hier quasi mittels einer Tischvorlage versucht vollendete Tatsachen zu schaffen. Statt die Diskussion im zuständigen Regionalausschuss abzuwarten, sollen Bürger und Politik in einer Nacht- und Nebelaktion überrumpelt werden. Unser Vorschlag, den rot-grünen Antrag zur Befassung ebenfalls in den Regionalausschuss zu überweisen, ist leider niedergestimmt worden. Eine solche Vorgehensweise leistet der Politikverdrossenheit Vorschub. Wir werden an unserem Antrag, der nach wie vor auf der Tagesordnung des Regionalausschusses steht, festhalten und laden alle Anwohnerinnen und Anwohner ein, ihre Meinung in den Diskussionsprozess einzubringen.

Zusagen nicht eingehalten und Versprechen gebrochen
Im Rahmen der damaligen Umwandlung des P+R-Platzes am U-Bahnhof Kiwittsmoor für eine Flüchtlingsunterkunft ist hoch und heilig versprochen worden, dass diese Maßnahme lediglich vorübergehend ist und der Platz wieder dem vorherigen Zweck zugeführt werden soll, sobald die Zwischennutzung entbehrlich ist. Von den Langenhorner Bürgerinnen und Bürger ist die Unterkunft als zeitlich begrenzte Notwendigkeit stets unterstützt worden. Nach der Schließung zum 31. Dezember 2018 und einem Vierteljahr Stillstand bewahrheiten sich nun die Befürchtungen, dass Zusagen nicht eingehalten und Versprechen gebrochen werden. So wird dank SPD und Grünen Politik insgesamt diskreditiert.“

Parkdruck am Kiwittsmoor signifikant gestiegen
Der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord und Langenhorner Kandidat zur Bezirksversammlungswahl Robert Bläsing ergänzt: „Angesichts der Parkplatzsituation am Kiwittsmoor und des großen Parkdrucks in den Umgebungsstraßen haben die Anwohnerinnen und Anwohner auf baldige Wiederherstellung der P+R Anlage gehofft, die dem Wohncontainer-Dorf für Flüchtlinge zeitweilig weichen musste. Der Parkdruck ist am Kiwittsmoor seit dem Wegfall der P+R-Anlage signifikant gestiegen und wird absehbar noch weiter zunehmen. Aus diesen Gründen sprechen sich viele Anlieger gegen eine mögliche Bebauung des Geländes der P+R-Anlage aus.

Abstimmung über Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit der Politik
Das Vorgehen von Rot-Grün gleicht einem Stück aus dem Tollhaus. Wir Freie Demokraten fordern vor diesem Hintergrund weiterhin die schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme der 300 Plätze auf der P+R Anlage Kiwittsmoor und werden unseren Antrag im zuständigen Regionalausschuss daher weiter aufrecht erhalten. Die Wahl zur Bezirksversammlung am 26. Mai wird in Langenhorn auch zu einer Abstimmung über Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit der Politik.“

Der Antrag kann dem Online-Informationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord entnommen werden: https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008179 

FDP Hamburg-Nord beantragt zusätzliche verkaufsoffene Sonntage für den Bezirk – Info-Stand-Aktion am 07.04.2019

Gepostet am 6. April 2019

Anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags am 07. April 2019 haben die Freien Demokraten einen Antrag zur nächsten Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am 11. April 2019 eingereicht. Dessen Ziel ist es, zu ermöglichen, dass zukünftig über die vier zentralen verkaufsoffenen Sonntage in Hamburg pro Jahr hinaus, jedes Bezirksamt nach Maßgabe der jeweiligen Bezirksversammlung über bis zu zwei zusätzliche verkaufsoffene Sonntage jährlich und deren Terminierung entscheiden dürfen soll. In diesem Zusammenhang führt die FDP Hamburg-Nord eine Info-Stand-Aktion an diesem Sonntag am Einkaufszentrum Hamburger Meile durch. Dazu erklärt der Sprecher der Freien Demokraten in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow:

Erweiterung der verkaufsoffenen Sonntage notwendig

„Für viele Einzelhändler und Gewerbetreibende werden verkaufsoffene Sonntage wegen des härter werdenden Wettbewerbs mit dem Onlinehandel immer wichtiger. Einige Städte haben das bereits erkannt. So gibt es in Berlin derzeit bereits jährlich zehn verkaufsoffene Sonntage. Hamburgs Regelung mit lediglich vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Jahr schränkt dagegen die Wettbewerbsfähigkeit der Händlerinnen und Händler unnötig ein. Deshalb ist eine Erweiterung der verkaufsoffenen Sonntage notwendig. Auch der Einzelhandelsverband fordert neue Regelungen, damit die Geschäfte öfter als bisher an Sonntagen öffnen können.

Faire Bedingungen für stationären Einzelhandel

Problematisch ist zudem nach wie vor, dass die Termine für die ganze Stadt Hamburg festgelegt werden, allerdings nicht immer in allen Bezirken zeitgleich von der Rechtsprechung geforderte adäquate Anlässe für Sonntagsöffnungen bestehen. Die Entscheidung über Sonntagsöffnungen sollte aufgrund dessen verstärkt bei jedem einzelnen Bezirk liegen, auch damit sich der jeweilige bezirkliche Einzelhandel originär mit seinen Stärken präsentieren kann und so hamburgweit in den Blickpunkt gerät.

Info-Stand-Aktion am EKZ Hamburger Meile

Vor diesem Hintergrund führen wir Freien Demokraten eine Info-Stand-Aktion am Einkaufszentrum Hamburger Meile durch:

Info-Stand-Aktion am Einkaufszentrum Hamburger Meile
am 07. April 2019 von 13:00 bis 15:00 Uhr an den Standorten
U-Bahnhaltestelle Hamburger Straße und
U-Bahnhaltestelle Mundsburg

Damit möchten wir die Bürgerinnen und Bürger auf das Thema aufmerksam machen. Der stationäre Einzelhandel braucht gegenüber der Online-Konkurrenz faire Bedingungen, sonst sterben unsere Innenstädte und Einkaufsstraßen. Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich verändert. Eine Liberalisierung kann außerdem Arbeitsplätze schaffen.“

Der Antrag kann dem Online-Informationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord entnommen werden: https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008192

FDP Hamburg-Nord beantragt unverzügliche Wiederherstellung der P+R-Anlage Kiwittsmoor in Langenhorn

Gepostet am

Zur Sitzung des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am 15. April 2019 beantragen die Freien Demokraten, dass die P+R-Anlage Kiwittsmoor in Langenhorn mit 300 Stellplätzen unverzüglich wiederhergestellt wird. Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord und Langenhorner Kandidat zur Bezirksversammlungswahl Robert Bläsing:

Platz wieder dem vorherigen Zweck zuführen

„Bei der Umwandlung des P+R-Platzes am U-Bahnhof Kiwittsmoor für eine Flüchtlingsunterkunft wurde seinerzeit versprochen, diesen Platz wieder dem vorherigen Zweck zuzuführen, sobald die vorübergehende Zwischennutzung entbehrlich ist. Von den Langenhorner Bürgerinnen und Bürger ist die Unterkunft als zeitlich begrenzte Notwendigkeit stets unterstützt worden. Zum 31. Dezember 2018 wurde die Flüchtlingsunterkunft aufgrund fehlender Nachfrage geschlossen.

Zunehmend Unverständnis in der Nachbarschaft

Zuletzt ist von Bürgerinnen und Bürger jedoch vermehrt kritisiert worden, dass sich die Wiederherstellung des P+R Platzes nun schon seit Monaten hinzieht. Während es damals gelungen ist, quasi über Nacht eine Unterkunft an dem Standort herzustellen, erweist sich der Rückbau zu einem Parkplatz offenkundig als langwierige Herausforderung für die Verwaltung. Dies weckt zunehmend Unverständnis in der Nachbarschaft. Angesichts der Parkplatzsituation am Kiwittsmoor und des großen Parkdrucks in den Umgebungsstraßen hoffen die Anwohnerinnen und Anwohner auf baldige Wiederherstellung der P+R Anlage, die dem Wohncontainer-Dorf für Flüchtlinge zeitweilig weichen musste.

Anlieger gegen mögliche Wohnbebauung

Dieser Parkdruck wird sich noch weiter steigern angesichts der in Planung befindlichen Wohnungsbauverdichtungen im Umfeld und des immer noch fehlenden P+R Angebotes am U-Bahnhof Ochsenzoll. Aus diesen Gründen sprachen sich viele Anlieger gegen eine mögliche Wohnbebauung auf dem Gelände der P+R-Anlage aus.

Schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme der P+R Anlage Kiwittsmoor

Die Anwohner, in deren Wohnstraßen viele Pendler derzeit alles zuparken und sogar Fußwege bei Lieferungen blockiert werden, hoffen nun, dass der alte P+R-Parkplatz schnell wieder komplett eröffnet wird. Wir Freie Demokraten fordern vor diesem Hintergrund die schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme der 300 Plätze auf der P+R Anlage Kiwittsmoor und beantragen dies daher im zuständigen Regionalausschuss.“
Der Antrag kann dem Online-Informationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord entnommen werden: https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008192

FDP Hamburg-Nord zu 800 Jahre Alsterdorf: Der SPD ist der Stadtteil lediglich 3.500 Euro wert

Gepostet am 28. März 2019


Für die Feierlichkeiten anlässlich des beurkundeten 800-jährigen Jubiläums von Alsterdorf, die über das ganze Jahr verteilt in dem Stadtteil durchgeführt werden sollen, hat der Bürgerverein Alsterdorf e.V. einen Rahmenplan inklusive Kostenaufstellung erarbeitet und einen Antrag auf Sondermittel in Höhe von insgesamt 15.000 Euro gestellt. Nach ersten Anfragen an leitende Mitarbeiter des Bezirksamtes wurde der Betrag als angemessen bezeichnet.

Die SPD-Fraktion lehnte die Höhe des beantragten Förderungsbedarfes jedoch ab und forderte die Vorsitzende des Bürgervereins, Hilde Lüders, auf, den ursprünglichen Antrag zurückzuziehen. Dafür sollte der Bürgerverein zwei der Veranstaltungstermine heraussuchen und Mittel in Höhe von maximal 3.500 Euro beantragen. Beträge darüber hinaus würde die SPD-Mehrheitsfraktion ablehnen.

Im Gespräch mit der Vorsitzenden des Bürgervereins befürchtete die zuständige Sprecherin der SPD-Fraktion einen Präzedenzfall zu schaffen, wenn man dem Bürgerverein eine größere Summe zur Verfügung stellt. Weitere Gruppen oder Vereine könnten auf die Idee kommen, hinsichtlich der 800-Jahr-Feierlichkeiten ebenfalls Anträge zu stellen, obwohl dies nach Lage der Dinge nicht zu erwarten ist. Die Vorsitzende des Bürgervereins zog daraufhin den Antrag mit der Befürchtung, dass es andernfalls gar keine Unterstützung gibt, zurück, um zumindest die in Aussicht gestellten 3.500 Euro einzuwerben.

Dazu erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

„Fast alle Feierlichkeiten und Programme sind im Eintritt kostenlos oder niedrigschwellig. Es sollen Spenden bei den Veranstaltungen eingeworben werden, die ausschließlich sozialen Einrichtungen in Alsterdorf zum Jubiläum zugutekommen. Selbstverständlich würde der Bürgerverein alles mit den erforderlichen Unterlagen belegen und dem Bezirk abrechnen. Vor diesem Hintergrund ist die Planung nunmehr sehr schwierig geworden.

Es ist wirklich ein Trauerspiel, wie mit diesem geschichtlich so bedeutsamen Jubiläum umgegangen wird. Hier engagieren sich viele Bürgerinnen und Bürger treuhänderisch, um diesen Stadtteil zu ehren und im besten Sinne heimatverbundene Identität zu stärken. Der SPD in der Bezirksversammlung, dem Bezirk selbst und der Stadt Hamburg ist dieses besondere Ereignis leider lediglich 3.500 Euro wert. Das ist beschämend und für die Bevölkerung Alsterdorfs nur schwer nachzuvollziehen. Gleichwohl ist der Erste Bürgermeister selbstverständlich zu einem Grußwort eingeladen worden, da dies trotz schwieriger Bedingungen der Anstand gebietet.“

FDP Hamburg-Nord begrüßt Beerdigung der Friedhofsmaut

Gepostet am 19. März 2019


Zu Medienberichten, denen zufolge der Erste Bürgermeister einer Friedhofsmaut in Ohlsdorf eine Absage erteilt hat, erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

„Es ist gut, dass die Umweltbehörde mit ihren Gebührenfantasien gescheitert und die Friedhofsmaut beerdigt worden ist. Leider hat es zu keinem Zeitpunkt eine ergebnisoffene Prüfung unter Einbindung der politischen Gremien vor Ort gegeben. Deshalb ist auch fraglich, ob die Schrankenlösung nun der Weisheit letzter Schluss ist. Wir erwarten daher eine umfassende Berichterstattung und Diskussion noch vor der Wahl im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz der Bezirksversammlung. Dorthin ist unser Antrag zu der Thematik zuletzt überweisen worden.

Dass der Erste Bürgermeister in einer solchen Frage zum letzten Mittel des öffentlichen Machtwortes greifen musste, zeigt im Übrigen, wie zerfahren der Zustand des rot-grünen Senats inzwischen ist.“

FDP Hamburg-Nord stellt Antrag gegen generelle Friedhofsmaut in Ohlsdorf

Gepostet am 13. Februar 2019

In den letzten Tagen sind Planungen des Friedhofs Ohlsdorf bekannt geworden, die Durchfahrt durch den Friedhof, z. B. von Ohlsdorf nach Bramfeld, mit dem PKW mittels einer Friedhofsmaut unattraktiver zu gestalten. Die Freien Demokraten haben hierzu nun einen Antrag zur Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord am Donnerstag, den 14.02.2019 eingebracht, der sich klar gegen eine generelle Friedhofsmaut und für die Prüfung praktikabler Alternativen ausspricht. Dazu erklärt Ralf Lindenberg, Mitglied der Bezirksversammlung und Sprecher der FDP für den Regionalbereich Fuhlsbüttel, Langenhorn, Alsterdorf und Ohlsdorf:

„Wir teilen grundsätzlich das Ziel, den lediglich durchfahrenden Kraftfahrzeugverkehr vom Friedhof Ohlsdorf fernzuhalten, damit Ruhe und Andacht dort nicht gestört werden. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass diejenigen, die die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen oder Freunde dort besuchen wollen, nicht mit zusätzlichen Gebühren belastet werden. Eine generelle Friedhofsmaut, wie sie jüngst von der Friedhofsverwaltung zur Diskussion gestellt worden ist, lehnen wir daher klar ab.

Stattdessen sollten andere praktikable Alternativen geprüft werden. So könnten intelligente und smarte Lösungen gefunden werden, die den Durchgangsverkehr technisch oder baulich einschränken, ohne die Buslinien, Bestatter oder Arbeitsfahrzeuge des Friedhofs zu behindern. Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass diejenigen, die am selben Ausgang den Friedhof verlassen, an dem sie auf ihn eingefahren sind, grundsätzlich von Gebühren befreit sind.“

Jan Peter Döhne neuer Vorsitzender der FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn

Gepostet am 31. Januar 2019
Vorsitzender des Vorstands der FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn Jan Peter Döhne (rechts) und stellvertretender Vorsitzender Ralf Lindenberg

Turnusgemäß haben die Mitglieder der FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn ihren Vorstand neu gewählt. Zum neuen Vorsitzenden ist Jan Peter Döhne aus Langenhorn gewählt worden, der zuvor bereits als Beisitzer im Vorstand Mitglied gewesen ist. Jan Peter Döhne ist 1973 in Wuppertal/NRW geboren und wohnt mit seiner Familie seit 2014 in Langenhorn. Sein Ingenieur-Diplom in Schiffbau und Meerestechnik erlangte er in Kiel und arbeitet zurzeit als Angestellter im Bereich Offshore Windenergie. Der bisherige Vorsitzenden Lars Gebhardt stand aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl zur Verfügung und bringt seine langjährige Erfahrung nun weiterhin als Beisitzer in das lokale Führungsgremium der Freien Demokraten mit ein.

Als stellvertretender Vorsitzende ist erneut der Bezirksabgeordnete Ralf Lindenberg, Kaufmann aus Alsterdorf, einstimmig im Amt bestätigt worden. Lindenberg tritt zudem als Spitzenkandidat im Wahlkreis Groß Borstel/Alsterdorf/Ohlsdorf/Fuhlsbüttel bei der anstehenden Bezirksversammlungswahl in Hamburg-Nord im Mai 2019 an. Ebenfalls wurde die langjährige Schatzmeisterin Kirsten Sievers aus Fuhlsbüttel einstimmig in ihrem Amt wiedergewählt. Für die zwei verbliebenden Beisitzerposten wurden Rüdiger Schwarz, der erneut seine langjährige Erfahrung einbringt, und Sven Eichner aus Langenhorn mit jeweils großer Mehrheit gewählt. Döhne erklärt zu seiner Wahl: „Ich danke den Mitgliedern für das Vertrauen und freue mich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Wir gehen zuversichtlich und mit einem sehr gut aufgestellten Team in die kommende Bezirkswahl im Mai 2019. Unser Ziel ist es, mit einer starken liberalen Stimme den nördlichen Teil des Bezirks im Kommunalparlament zu vertreten.“

Liberaler Abend der FDP Hamburg-Nord – „Die Digitale Revolution, Freiheit und liberale Demokratie“ mit Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung

Gepostet am 19. Januar 2019

„Welche Auswirkung, wie bedroht ist unsere Freiheit und wie verteidigen wir sie?“

Freitag, 25. Januar, 17:00 bis 19:00
Kulturküche, Alsterdorf, 22297 Hamburg, Deutschland

Der Referent: Dr. Hendrik Groth, Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Jahrgang 1960, ist seit Mitte der 1980er Jahre als Journalist in verschiedenen Positionen aktiv. Unter anderem arbeitete er für die Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa. Für die Deutsche Presse-Agentur leitete er von 1996 bis 2001 das Südamerika-Büro in Buenos Aires und das Ost-Afrika-Büro in Nairobi. Anschließend war er stellvertretender Nachrichtenchef der Süddeutschen Zeitung in München und stellvertretender Chefredakteur der WAZ in Essen. 
Als Konzernrepräsentant der ThyssenKrupp AG in Südamerika mit Sitz in Sao Paulo, kümmerte sich Groth vor allem um die interne und externe Kommunikation sowie um Regierungslobbying. Seit 2011 ist der promovierte Politologe Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung. Die Auflage der Schwäbischen Zeitung, Sitz in Ravensburg, Baden-Württemberg ist etwa gleichauf mit der des Hamburger Abendblatts.
Quelle: Schwäbisch Media

Im Anschluss an den Liberalen Abend findet der Bezirksparteitag der FDP Hamburg-Nord statt.

Ansprechpartner: Robert Bläsing
robert.blaesing@fdp.de