Fahrradachsen Abschnitt Krugkoppelbrücke bis Sierichstraße

Gepostet am 21. Dezember 2017

Die bisherigen Planungen für die Fahrradachsen im Abschnitt Bellevue sehen die Einrichtung einer Fahrradstraße im Zweirichtungsverkehr bei gleichzeitiger Öffnung als Einbahnstraße für den Touristen-Busverkehr vor. Geplant wird mit der bisher genutzten Straßenbreite.

Wie steht die FDP dazu

Der geplante Zweirichtungsverkehr für Fahrradfahrer bei gleichzeitigem (ständig zunehmenden!) Busverkehr ist aus unserer Sicht   lebensgefährlich.

Unser Lösungsvorschlag

Trennung von Rad- und KFZ-Fahrspuren; Reduzierung des Touristen-Busverkehrs indem nur der reguläre Hamburger Linienverkehr (rote, blaue, gelbe Buslinien) zu festgelegten Uhrzeiten (z. B. zw. 10.00 und 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00) Durchfahrt durch die Bellevue erhält; für alle anderen Busse soll ein Durchfahrtsverbot ab Einfahrt Krugkoppelbrücke/Bellevue gelten. Fahrgäste der Busse von außerhalb können in die Linienbusse umsteigen, womit auch die Auslastung der Linienbusse steigen würde.

Eine Betrachtung der Straßenbreite der Bellevue nur bis zum Böschungsgrün der Alster halten wir für zu kurz gedacht. Der dahinter liegende Ufer-Abschnitt mit einem  Trampelpfad sollte mit in die Planungen genommen werden. Dafür sollte die für das Ufer-Grün zuständige Behörde in die Planungen einbezogen werden, das ist unseres Wissens nach bis heute nicht passiert. Erfolgt die Betrachtung bis einschließlich Trampelpfad (bereits verfestigter Boden), kann mit einem vergrößerten  Straßenquerschnitt geplant werden. Durch die Trennung des Gesamtquerschnitts durch den Grünstreifen mit Bäumen sind ein Fuß- und Radweg auf der einen und eine Fahrspur auf der anderen Seite möglich.

Außerdem wurden bisher keine Planungen zur Einbeziehung und Neugestaltung der Bürgersteige in der Bellevue vorgelegt. Eine Gesamtplanung auch für Fußgänger halten wir für unabdinglich.

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