FDP für bessere Anbindung von Flughafen und Alstertal an die Innenstadt

Gepostet am 11. Juli 2018

Mit Unverständnis haben die Freien Demokraten auf die Stellungnahme der Verkehrsbehörde zur angespannten Situation auf den S-Bahnlinien S1 und S11 reagiert. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hatte sich im Mai 2018 dafür ausgesprochen, die S-Bahnzüge nicht mehr in Ohlsdorf zu teilen, sondern Vollzüge der S1 zum Flughafen und dafür Züge der S11 auch außerhalb der absoluten Hauptverkehrszeiten nach Poppenbüttel fahren zu lassen, weil die bisher geteilten Züge häufig überfüllt sind. Dies ist nun von der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation abgelehnt worden.
Der verkehrspolitische Sprecher der FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Claus-Joachim Dickow, zeigt sich enttäuscht: „Die Stellungnahme der Verkehrsbehörde ignoriert, dass die Züge der Flughafen-S-Bahn regelmäßig überfüllt sind, weil ein Kurzzug einfach nicht ausreicht, um das Passagieraufkommen zu bewältigen. Jetzt zu behaupten, man brauche auf der S11 nicht mehr Züge, weil die Kapazität zusammen mit der S1 Richtung Poppenbüttel ausreiche und dann im gleichen Atemzug Vollzüge der S1 zum Flughafen abzulehnen, weil es dann zu wenige Züge Richtung Poppenbüttel gebe, ist ein schlechter Bauerntrick. Wer Verkehr von der Straße auf die Schiene bringen will, muss bessere Bedingungen für die Menschen aus dem Alstertal, die in die Innenstadt wollen, und für die Fluggäste, die in Fuhlsbüttel abfliegen und ankommen, schaffen. Das geht nicht mit dem Beharren auf bisherigen Verhältnissen, sondern nur mit einer dichteren Zugfolge.“

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