FDP Hamburg-Nord: Kriterien für Beleuchtung des öffentlichen Raums transparent machen

Gepostet am 29. März 2019

Nach dem Beleuchtungsrundgang durch Eppendorf, zu dem der Bezirks-Seniorenbeirat Hamburg- Nord, martini·erleben und der Eppendorfer Bürgerverein aufgerufen hatten, fordern die Freien Demokraten Konsequenzen zu ziehen. Dazu erklärt die Eppendorfer Direktkandidatin der Freien Demokraten zur Wahl der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Nele Bruns:

Rundgang wirft Schlaglicht auf Dringlichkeit des Anliegens

„Der Rundgang hat noch einmal ein notwendiges Schlaglicht auf die Dringlichkeit des Anliegens geworfen. Aus gutem Grund haben wir Freien Demokraten bereits vor längerer Zeit das Motto ‚Nachts sicher fühlen: Beleuchten wir Plätze und Wege.‘ als eine der zentralen Botschaften unseres Bezirkswahlkampfes festgelegt. Die derzeitige Ausleuchtung des öffentlichen Raums in Eppendorf und darüber hinaus ist an vielen Stellen sehr unbefriedigend und eher straßen- als fußwegebezogen. Dies ist schon deshalb problematisch, da viele Gehwege in einem schlechten Zustand sind. Stolperfallen sind für Passanten leider eher die Regel als die Ausnahme in Hamburg.

Gültigen Beleuchtungsstandards offen legen

Es kann jedoch nicht allein bei der Benennung des Problems bleiben. Es besteht leider nach wie vor der Eindruck, dass die Verteilung der Straßenlaternen nach dem Zufalls- und Gießkannenprinzip erfolgt statt nach objektiv nachvollziehbaren und allgemeingültigen Kriterien. Daher fordern wir die zuständige städtische Gesellschaft auf, die gültigen Beleuchtungsstandards offen zu legen sowie die dafür zu Grunde liegenden Gesichtspunkte transparent und plausibel zu machen.

Laternenstandorte und Ausleuchtungsräume ins Internet stellen

Denkbar wäre beispielsweise eine interaktive Karte von Hamburg mit den aktuellen öffentlichen Laternenstandorten und die daraus resultierenden Ausleuchtungsräume für alle zugänglich ins Internet zu stellen. Hier bietet die Digitalisierung Chancen, um vorhandene Dunkelräume zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Nur mit Offenheit und Transparenz wird eine strukturelle Lösung des Problems möglich sein.“

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