FDP Hamburg-Nord offen in der Diskussion um gemeinsame Gräber von Menschen mit Haustier

Gepostet am 20. November 2018

In der Diskussion um gemeinsame Gräber von Menschen mit Haustier auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf zeigen sich die Freien Demokraten in Hamburg-Nord grundsätzlich offen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord, Petra Wichmann-Reiß: „Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass konventionelle Grabbeisetzungen schon seit längerem tendenziell eher rückläufig sind. Insofern ist es nur konsequent, dass der Ohlsdorfer Friedhof den sich wandelnden individuellen Bestattungswünschen verstärkt Rechnung trägt und mehr Vielfalt in einem geordneten Rahmen ermöglichen möchte. Anderswo ist das längst Realität. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass sich auf dem 389 Hektar umfassenden und damit größten Parkfriedhof der Welt auch dafür ein geeigneter Ort finden lassen würde. Wichtig ist, dass Würde und Pietät gegenüber den letzten Wünschen der Verstorbenen stets angemessen berücksichtigt werden.“ Für Wichmann-Reiß, die selbst Hundebesitzerin eines einjährigen Malteser mit dem Namen Max ist, wäre eine solche Bestattungsform persönlich gleichwohl derzeit keine Option der engeren Wahl.

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