Wahlaufruf der FDP Hamburg-Nord für die Bezirkswahl am 26. Mai 2019

Gepostet am 17. Mai 2019

Wer Hamburg liebt, macht Hamburg-Nord besser.

Am 26. Mail 2019 finden die Wahlen zur Bezirksversammlung statt. Wir rufen alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Auf der Bezirksebene werden vor allem Entscheidungen getroffen, die das tägliche Leben jedes Einzelnen betreffen, ob vor der eigenen Haustür, im Kiez, im Stadtteil oder im Bezirk. Wir Freie Demokraten setzen dabei auf Innovation statt Ideologie, Freiheit statt Verordnungen und Kreativität statt Bevormundung.

In Hamburg-Nord soll sich die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern. Eine umfassende Meinungsbildung vor anstehenden Entscheidungen in der Bezirksversammlung ist notwendig, um dies für alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dafür braucht es auch eine liberale Stimme. In der kommenden Wahlperiode der Bezirksversammlung will die FDP vor diesem Hintergrund folgende Schwerpunkte setzen: 

Mobilität ist Freiheit.

Wir Freie Demokraten setzen auf eine Verkehrspolitik in Hamburg-Nord, die persönliche Vorlieben berücksichtigt, vielfältige Mobilitätsangebote schafft und unterschiedlichen Interessen der Verkehrsteilnehmer gerecht wird. Durch Zuverlässigkeit, Sicherheit und optimiertes Verkehrsmanagement wollen wir dafür sorgen, dass gegenseitige Behinderungen von motorisiertem Verkehr, Fahrradverkehr, dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Fußgängern minimiert werden. Dazu gehören sowohl eine verbindliche Wartezeitobergrenze für den ÖPNV als auch der Erhalt und der Ausbau von P+R-Plätzen. Strikte Verbote bestimmter Technologien lehnen wir Freie Demokraten hingegen ab. Vielmehr fordern wir, dass sich das Bezirksamt Hamburg-Nord gegenüber dem Senat dafür einsetzt, dass die Stadt mehr Anreize für den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel setzt.

Neben dem Individualverkehr muss auch der Lieferverkehr berücksichtigt werden. Deshalb setzen wir Freie Demokraten uns dafür ein, dass mehr Haltezonen für den Lieferverkehr an Hauptstraßen eingerichtet werden. Die gerade in unserem Bezirk Hamburg-Nord bestehenden Wasserstraßen könnten nach einer Machbarkeitsprüfung in den Liefer- und Personenverkehr mit einbezogen werden

Nachverdichtung mit Augenmaß – Grünflächen schützen.

Wer in Hamburg-Nordein neues Zuhause – sei es zur Miete oder als Eigentum – sucht, spürt seit Jahren den Wohnungsmangel in dieser Stadt: Mieten und Kaufpreise steigen unaufhörlich. Nur eine weiterhin starke Neubautätigkeit kann hier Abhilfe schaffen. Die einseitige Fixierung der Stadtentwicklungspolitik auf den Wohnungsbau muss allerdings aufgebrochen werden, da die Menschen sich in den Quartieren nur dann wohl fühlen, wenn auch das Umfeld dazu einlädt.

Auf der im Bezirk Hamburg-Nord zur Verfügung stehenden begrenzten Fläche wollen wir Freie Demokraten ökologisch wertvolle Ressourcen erhaltenund uns gleichzeitig für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Dies kann unserer Ansicht nach nur in Kombination aus maßvollem Neubau und behutsamer Nachverdichtung (Baulücken schließen, Geschosszahlen aufstocken und Dachgeschosse ausbauen) gelingen. Da, wo es möglich ist, wollen wir Stadtquartiere zu neuen Formen von Stadtlandschaften entwickeln, die untereinander bestmöglich vernetzt sind. Dabei gehen wir von einer Mischnutzung von Wohn- und Arbeitswelt aus, in der es vielfältige Freizeit-, Service- und Konsumangebote gibt sowie eine ausreichende gesundheitliche und pflegerische Versorgung gewährleistet ist.

Lokale Wirtschaft in Hamburg-Nord stärken.

Die Gewerbetreibenden sind der Motor unseres Bezirkes. Sie sorgen für Arbeitsplätze und damit für Steuereinnahmen sowie für Innovation. Wir müssen sie im Bezirk halten! Wir wollen und müssen aber auch verstärkt die Ansiedlung von neuen Gewerbetreibenden fördern sowie Unternehmen aus Wissenschaft und Technik gezielt umwerben, sich an einem unserer attraktiven Standorte in Hamburg-Nord niederzulassen. Dabei dürfen Politik und Verwaltung nicht nur die Großunternehmen im Auge haben, sondern müssen auch für die kleinen und mittleren Unternehmen effizienter Ansprechpartner sein. Andernfalls droht eine verstärkte Abwanderung ins Umland.

Wir brauchen auch wieder mehr Handwerksbetriebe aller Gewerke im Bezirk Hamburg-Nord, um die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger nach deren Bedürfnissen auf kurzen Wegen sicher stellen zu können. Es ist nicht sinnvoll, alle Handwerker aus den umliegenden Bundesländern anreisen lassen zu müssen.

Auf dieser Grundlage sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen und bitten um Ihre Stimme. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.