Wahl der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Am 9. Juni FDP wählen.
Die FDP Hamburg-Nord macht das.

Claus-Joachim Dickow macht das.

Claus-Joachim Dickow (*1965) ist Rechtsanwalt in seiner eignen Kanzlei und bereits mit 18 Jahren in die FDP eingetreten. Als Vollblut-Kommunalpolitiker setzt er sich für die politischen Themen Wohnen und Stadtentwicklung ein, insbesondere für den Wohnungsbau für alle Bevölkerungsgruppen und die Bereitstellung von Gewerbeflächen für Handwerker und Kleingewerbetreibende. Seine wichtigsten politischen Ziele sind

👉 die Sicherung der Bürgerrechte
👉 die Förderung von Eigenverantwortung
👉 den Staat mit all seinen Institutionen auf die Kernaufgaben reduzieren
👉 ein starkes Europa, das gemeinsam für Frieden, Freiheit, Demokratie, Gleichstellung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte eintritt.

Claus-Joachim Dickow: „Persönliche Freiheit und die Bereitschaft, eigene Verantwortung zu übernehmen, sind die Basis für ein selbstbestimmtes Leben und notwendige Voraussetzung, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Bürgerinnen und Bürger, die ihr Lebensumfeld mitgestalten wollen sind dafür unverzichtbar, müssen aber ernstgenommen werden. Daher ist es mir genauso wichtig, Bürgerrechte und persönliche Freiheiten zu stärken, wie Menschenrechte und Menschenwürde zu garantieren. Pragmatik und Vernunft sollen zu guten Lösungen führen, statt dogmatisches Wunschdenken. Wie die Freien Demokraten die Herausforderungen im Bezirk Hamburg-Nord meistern wollen, haben wir in unserem aktuellen Wahlprogramm erarbeitet.  
 

Claus-Joachim Dickow, FDP-Listenplatz 1 Hamburg-Nord
Claus-Joachim Dickow, FDP, Listenplatz 1
Barmbek-Uhlenhorst, Hamburg-Nord

Kinderschutz auf Social Media: QR-Codes auf Spielplätzen

In der heutigen digitalen Ära sind soziale Medien ein zentraler Bestandteil unseres Lebens. Eltern teilen oft stolz die Meilensteine ihrer Kinder mit Freunden und Familie in den sozialen Medien.

Was ist Sharenting?

Sharenting setzt sich aus den Wörtern „Share“ und „Parenting“ zusammen und bezeichnet den Trend, bei dem Eltern Fotos, Videos und Geschichten ihrer Kinder auf sozialen Medien öffentlich teilen. Jeder Mensch hat ein persönliches Bildrecht, wodurch wir unsere Privatsphäre schützen und selbst bestimmen können, wie viel wir von uns zeigen möchten. Da kleine Kinder dies noch nicht selbst entscheiden können, übernehmen die Eltern diese Entscheidung für sie.

Bereits vor über 10 Jahren hatten 81% der Kinder aus 10 Industrieländern noch vor ihrem zweiten Geburtstag einen digitalen Fußabdruck.

Risiken des Sharentings

  1. Privatsphärenverletzungen: Kinder können nicht selbst über die Veröffentlichung ihrer Bilder und persönlichen Informationen entscheiden. Veröffentlichungen durch Eltern, Angehörige und andere Personen können   jedoch langfristige Auswirkungen auf ihre Privatsphäre und ihren digitalen Fußabdruck haben. Selbst im Erwachsenenalter sind ihre Kinderfotos noch im Netz zu finden.
  2. Identitätsdiebstahl: Persönliche Informationen und Bilder können von Dritten missbraucht werden, um Identitäten zu stehlen oder falsche Profile zu erstellen.
  3. Cyber-Mobbing: Gut gemeinte Bilder und Informationen könnten später von anderen genutzt werden, um das Kind zu mobben.
  4. Missbrauch von Bildern: In extremen Fällen könnten Bilder von Kindern in unangemessenen Kontexten verwendet werden, einschließlich Missbrauch durch Pädophile.

Dieses Thema beschäftigt mich als Fotografin und Mutter sehr. Es geht nicht nur um die persönlichen Bildrechte der Kinder, sondern auch darum, wie der Umgang mit sensiblen Daten im Internet den Kindern vorgelebt wird. Sehr bald haben diese Kinder eigene Smartphones und Social-Media-Accounts. 

Genauso wie man Kindern beibringt, im realen Leben keine fremden Menschen in seine Wohnung zu lassen und keine persönlichen Informationen preiszugeben, brauchen Kinder auch digitale Regeln, um sich sicher im Internet zu bewegen. 

Bereits vor über 10 Jahren hatten 81% der Kinder aus 10 Industrieländern noch vor ihrem zweiten Geburtstag einen digitalen Fußabdruck.

Verbote helfen nicht, aber Eltern können ihre Kinder bestmöglich digital begleiten.

Bei meinen Recherchen bin ich auf den Kinderschutz Schweiz gestoßen, die ein innovatives Pilotprojekt gestartet haben, um Eltern zu erreichen, zu informieren und zu sensibilisieren. 

Auf Spielplätzen wurden bunte Kindersticker mit QR-Codes auf Spielgeräten angebracht. Beim Scannen des QR-Codes wird eine Nachricht angezeigt wie.z.B.: „Schützen Sie Kinder, teilen Sie keine Kinderfotos öffentlich auf Social Media.“ Ein Link führt zu ihrer Webseite mit weiteren Informationen:

  • Informationen über die Risiken des Sharentings: Detaillierte Erklärungen zu den potenziellen Gefahren und langfristigen Auswirkungen auf die Privatsphäre und Sicherheit der Kinder.
  • Praktische Tipps: Anleitungen, wie Eltern verantwortungsbewusst mit dem Teilen von Kinderfotos und -informationen umgehen können, einschließlich Empfehlungen zur optimalen Nutzung der Privatsphäre-Einstellungen auf sozialen Medien.
  • Rechtliche Hinweise: Informationen über die rechtlichen Aspekte des Sharentings und die Rechte der Kinder hinsichtlich ihrer eigenen Bilder und Daten.

Dieses Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für die möglichen Gefahren des Sharentings zu schärfen und Eltern praktische Tipps zu geben, wie sie ihre Kinder online schützen und es ihnen beibringen können.

Bedeutung und Verbreitung des Projekts

Diese Idee des Kinderschutzes Schweiz habe ich im Landesfachausschuss der FDP Hamburg für Familie und Soziales vorgestellt und sie wurde sehr gut aufgenommen. 

Durch den Einsatz unserer Abgeordneten wurde es in den Bezirken Hamburg-Mitte, Wandsbek und Bergedorf beschlossen, während es im Jugendhilfeausschuss Hamburg-Nord von Grün-Rot leider abgelehnt wurde. 

Aber wir wollen uns nicht entmutigen lassen und uns weiter dafür einsetzen. Denn dieses Projekt ist eine wichtige Basis für weiteres, das folgen soll.

Sharenting ist ein komplexes Thema, das sorgfältige Überlegungen und ein Bewusstsein für die potenziellen Risiken erfordert. Projekte wie das vom Kinderschutz Schweiz sind entscheidend, um Eltern zu unterstützen und zu informieren. 

Durch verantwortungsbewusste Nutzung sozialer Medien können wir die Privatsphäre und Sicherheit unserer Kinder schützen und gleichzeitig die Freuden des Teilens genießen. 

Kinderschutz auf Social Media erfordert kontinuierliche Bildung und Bewusstsein. 

Eltern sollten ermutigt werden, sich über die Auswirkungen ihres digitalen Handelns zu informieren und stets die besten Interessen ihrer Kinder im Blick zu behalten.

Bitte unterstützen Sie den Kinderschutz auf Social Media und die digitale Bildung!

Geben Sie Ihre Stimme der FDP am 9. Juni 2024 bei den Bezirkswahlen in Hamburg 💛

Herzlichst,

Yasemin Stahl

Stellvertretende Vorsitzende der FDP im Jugendhilfeausschuss Hamburg Nord
Bundesdelegierte der FDP Hamburg für Familie und Soziales

Kinderschutz auf Social Media: QR Codes auf Spielplätzen
Yasemin Stahl
Bezirk Hamburg-Nord

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