Lindenberg: „Setzen wir ein Zeichen gegen den Antisemitismus – Justus- Strandes-Weg in Ohlsdorf in Réesweg zurückbenennen.“

Gepostet am 12. November 2019

Der Regionalausschuss Langenhorn, Groß Borstel, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf und Alsterdorf hat beschlossen, alle Straßen, deren Namensträger sich in der Zeit der Kolonialherrschaft des Deutschen Reiches fragwürdige Verdienste erworben haben, umzubenennen. Es handelt sich um Personen, die Befürworter, Nutznießer, Ausbeuter und Kriegsführer der kolonialen Idee in Süd- und Ostafrika waren. Ralf Lindenberg, FDP-Abgeordneter in der Bezirksversammlung Nord, begrüßt grundsätzlich die Umbenennung dieser Straßen. Allerdings sollte es Ausnahmen geben, wenn die Geschichte der Straße aus höheren moralischen Gründen es verlangt. So mit dem Justus-Strandes-Weg in Fuhlsbüttel. Bis 1938 hieß die Straße Réesweg, benannt, nach dem jüdischen Hamburger Reformpädagogen Anton Rée.

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Umgestaltung Eppendorfer Landstraße – Bruns: „Grün-Rot erschwert Teilnahme am Bürgerbeteiligungsverfahren.“

Gepostet am 4. November 2019

In der Bezirksversammlung am 24. Oktober forderte die FDP, dass die Planvarianten zur Umgestaltung der Eppendorfer Landstraße, die am 11. November in einer Planungs- Werkstatt öffentlich vorgestellt und danach 3 Wochen online gestellt werden, zusätzlich auch noch im Bezirksamt-Nord öffentlich und für alle leicht zugänglich, ausgehängt werden sollen. „Unser Ziel ist es, eine möglichst große öffentliche Aufmerksamkeit für das Vorhaben zu erreichen und auch jenen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Mitgestaltung zu geben, die nicht ‚online-affin‘ sind und nicht an der Planungs-Werkstatt teilnehmen können,“ so Nele Bruns

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